Berufseinstieg – 3-Monatsfazit

Das MaKey MaKey Bananenklavier

Kurios aber mehr nicht?! Das MaKey MaKey Bananenklavier

Seit drei Monaten wurstele ich mich nun durch meinen neuen Job und totz bester Voraussetzungen für einen reibungslosen Start (Freund hatte Semesterferien und hat dankenswerterweise sowohl Bring- als auch Holdienst für die Tochter übernommen)habe ich in den drei Monaten bereits drei Kind-krank-Tage genommen, war selbst vier Tage krank und musste ein paar Nachmittagsveranstaltungen absagen, um unsre Tochter von der Tagesmutter abzuholen. Dafür konnte ich bereits zwei Tage Überstunden abbummeln und trete nächste Woche meine zweite Urlaubswoche an. Urlaub! In der Probezeit! Wenn ich meinen ehemaligen Kollegen aus meiner Werkstudentenzeit bei einem großen Online-Start-up von meinem Arbeitsplatz erzähle, ernte ich nur ungläubige Blicke.

Was soll ich sagen, ich bin noch immer sehr zufrieden. Ich habe die Gelegenheit, mich in Themen einzuarbeiten, die mich schon immer faszinierten und diese Begeisterung dann an andere weiterzugeben. Letzteres ist jedoch noch stark ausbaufähig. Ich merke, wie mir einfach noch die Erfahrung fehlt, mit Kindern/Jugendlichen/Erwachsenen Veranstaltungen durchzuführen, die einerseits strukturiert und doch locker-flockig sein sollten. Letzten Freitag hatten wir 16 FSJ-Teilnehmer:innen in der Werkstatt und ich leitete einen Workshop zum Thema digitale Technologien – nachdem ich mich so mit der Maker-Bewegung auseinandergesetzt hatte, wollte ich einfach mal ins kalte Wasser springen und die Jugend meine Versuchskaninchen sein lassen. Blöderweise war ich in der Vorbereitungswoche krank und so wurde das Konzept etwas..ähem…mit der heißen Nadel gestrickt. Mein leidenschaftlicher Vortrag zu kreativen Gestaltungsmöglichkeiten mit Elektronik und Co. entfachte kein Feuer und auch meine Experimente mit Controllern aus alten PC-Tastaturen rissen keinen vom Hocker. Hmpf. Statt sich also stundenlang begeistert mit den Möglichkeiten von MaKey MaKey und Scratch (hier besonders eindrücklich zu sehen) zu beschäftigen, bastelten alle eine langweilige Bass-Verstärker-Box aus alten Pringles-Dosen. Die FSJler:innen waren zwar glücklich, ich aber nicht… So viel Potenzial! Und ich konnte es nicht vermitteln.
Naja. Ich habe an diesem Tag jedenfalls viel gelernt und bin alles in allem froh, es gewagt zu haben, ein neues Themengebiet anzureißen.

Mein Kollege meinte gestern zu mir, er könne nicht glauben, dass meine Probezeit noch bis Ende Dezember ginge – er hätte das Gefühl, ich wär schon seit 10 Jahren da. Ich nehm das einfach mal als Kompliment und gutes Zeichen in Hinblick auf die Probezeit.

 

 

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Über karachokaro

Mit ultimativem Mann, Turbo-Tochter und Kater im grünsten Bezirk Berlins: Köpenick. Ist das noch Berlin?? Ja, ist es. Und schön noch dazu! Ich schreibe hier über das, was mich bewegt, interessiert, begeistert - vom saarländischen Zimtwaffelrezept bis Coding-Workshops.
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